Parodontose: Wenn der Zahn den Halt verliert

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Parodontose: Wenn der Zahn den Halt verliert

Eine der Kern-Serviceleistungen von Sarah Kühn und Lea Wüsthoff, Ihren Zahnärztinnen in Ludwigshafen, ist der Zahnerhalt. Und genau der ist bei einer Parodontose in Gefahr. Denn bei der Parodontose, welche die geläufigere Bezeichnung für den medizinischen Fachterminus Parodontitis ist, kommt es zur Lockerung oder gar dem Verlust der Zähne, weil sich der Zahnhalteapparat, der den Zahn hält, entzündet und somit den Zahn nicht mehr ausreichend stabilisieren kann. Betroffen ist das gesamte Zahnbett, bestehend aus Zahnfleisch, Wurzelhaut und Kieferknochen. Das Tückische: Die Parodontose beginnt recht unscheinbar mit einer Zahnfleischentzündung, kann aber im schlimmsten Fall unter anderem auch Lunge und Herz schädigen. Die Zahnärztinnen Sarah Kühn und Lea Wüsthoff leben und arbeiten in Ihrer Zahnarzt-Praxis in Ludwigshafen nach dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge“ und raten dringend zu angemessenen Vorbeuge-Maßnahmen. Lesen Sie hier, warum.

Entstehung und Verlauf der Parodontose

In den meisten Fällen beginnt die Parodontose mit einer unbehandelten Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Diese kann viele Ursachen haben, geht aber oft mit einem geschwächten Immunsystem einher. Wird die Entzündung nicht behandelt, löst sich das Zahnfleisch auf Dauer vom Zahn: Es entstehen Zwischenräume, die wie eine offene Pforte für schädliche Bakterien sind, die sich dort so richtig austoben und vermehren können – so lange, bis der Platz nicht mehr reicht und sie auf umliegendes Gewebe und Knochen übersiedeln, um dort ebenfalls ihr Unwesen zu treiben. Die gebildeten Taschen vertiefen sich und „verdrängen“ zahnhaltendes Gewebe und Kieferknochen. In der Folge bildet sich der gesamte Zahnhalteapparat zurück und kann seiner ursprünglichen Aufgabe nicht mehr nachkommen: den Zahn zu halten. Doch lockere oder sogar ausfallende Zähne sind nur ein Zwischenstopp einer nicht oder unzulänglich behandelten Parodontose.

Auswirkungen der Parodontose auf den Rest des Körpers

Parodontose ist bereits eine fortgeschrittene Entzündung, die beim Zahnfleisch ihren Anfang genommen hat. Bei einer unterlassenen Behandlung der Parodontose kann die Entzündung aber noch weiter fortschreiten – auch über Mund- und Kieferraum hinaus. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen verbreitet sich die Entzündung über das Blut im ganzen Organismus. Atemwegs- und Gefäßerkrankungen, die im schlimmsten Fall sogar einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen können, sind nicht zu unterschätzende mögliche Folgen einer nicht rechtzeitig behandelten Parodontose.

Zahnärztliche Behandlung der Parodontose

Eine Entzündung entsteht immer durch eine übermäßige Ansiedlung von Bakterien. Um also die Parodontose zu stoppen, muss die Entzündung gestoppt werden – sprich: Die Bakterien müssen das Feld räumen. Dazu reinigt Ihr Zahnarzt unter örtlicher Betäubung die gesamte Zahnoberfläche, wodurch Bakterien entfernt werden. Ist die Entzündung bereits tief ins Innere des Zahnhalteapparates vorgedrungen, reicht diese Behandlung nicht mehr aus, und es muss ein kleiner operativer Eingriff vorgenommen werden, bei dem auch in tieferen Lagen entzündetes Gewebe und bakterielle Beläge entfernt werden. Wenn aber die Parodontose bereits so weit fortgeschritten ist, dass sich das Zahnfleisch schon zurückgebildet hat, ist ein chirurgischer Eingriff nicht mehr vermeidbar. Die freiliegenden Zahnhälse werden bei dieser OP mit eigenem Gewebe behandelt – das dient sowohl der Ästhetik als auch zur Stabilisation des Zahnes.

Lieber Vorsicht als Nachsicht: die Wichtigkeit der Prophylaxe

Eine von vielen Eigenschaften, die die Parodontose so perfide machen, ist, dass sie schleichend kommt und lange, teilweise bis zu mehrere Jahre, unbemerkt bleiben kann. Sie denken, Sie sind nicht betroffen? Die Zahnärztinnen Sarah Kühn und Lea Wüsthoff warnen: Da sollten Sie nicht allzu sicher sein. In Ihrer Zahnarzt-Praxis in Ludwigshafen machen sie Erfahrungen, die sich mit aktuellen Schätzungen decken, wonach etwa die Hälfte aller Erwachsenen im Laufe ihres Lebens an Parodontose erkrankt. Gerade deshalb ist es wichtig, selbst bei einer scheinbar harmlosen Zahnfleischentzündung schnell den Zahnarzt aufzusuchen. Parodontose selbst verursacht erst in fortgeschrittenem Stadium Schmerzen. Deshalb: Wenn Sie warten, bis es weh tut, ist die Parodontose bereits in vollem Gange – und das erschwert die Genesung ebenso wie die Behandlung. Dabei ist es relativ einfach, einer Parodontose vorzubeugen, sowohl beim Zahnarzt als auch im eigenen Badezimmer: Eine regelmäßige, ausführliche Mundhygiene, im Idealfall mit Zahnseide und Zungenschaber, ist bereits eine effektive Maßnahme, Parodontose vorzubeugen, und sollte eigentlich ohnehin selbstverständlich sein. Doch den regelmäßigen Zahnarztbesuch ersetzt auch eine noch so ausgiebige Zahnpflege nicht. Mindestens zweimal im Jahr sollten Sie zum Zahnarzt Ihres Vertrauens. Optimal – und optional – ist eine professionelle Zahnreinigung alle sechs Monate. Nicht optional, sondern absolutes Mindestmaß ist die allgemeine Vorsorgeuntersuchung. Hier kann Ihr Zahnarzt mittels einer kleinen Sonde messen, wie tief die Tasche zwischen Zahn und Zahnfleisch ist und so feststellen, ob Sie von Parodontose betroffen sind. Zusätzlich kann der Entzündungswert über das Blut ermittelt werden. Bei einer frühzeitigen Diagnose von Parodontose kann das Zahnbett auch durch ein spezielles Gel stabilisiert werden, das aus Proteinen besteht, welche die körpereigene Neubildung von Zahnsubstanz und Knochengewebe ebenfalls begünstigen – diese Methode der Parodontose-Behandlung ist noch vergleichsweise einfach, im Gegensatz zum operativen Eingriff im fortgeschrittenen Stadium. Umso wichtiger ist also eine rechtzeitige Diagnose – und noch wichtiger die Prophylaxe: In der Zahnarzt-Praxis Kühn und Wüsthoff in Ludwigshafen, die Sie auch aus Frankenthal oder Friesenheim in wenigen Minuten erreichen, sorgen wir dafür, dass es gar nicht erst zu einer Parodontose kommt.

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